Vermisste 26-Jährige tot aufgefunden: Gatte in Haft
Die Leiche wies Hämatome am Hals auf. Ihr Ehemann wurde aufgrund widersprüchlicher Aussagen festgenommen. Er wird einvernommen.

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Die seit 30. August vermisste 26-Jährige aus St. Pölten ist am Mittwoch tot in einer Wehranlage der Ybbs bei Hausmening (Bezirk Amstetten) aufgefunden worden. Die Leiche wies Hämatome am Hals und am Oberkörper auf. Todesursache war Ertrinken nach massiver Gewaltanwendung, sagte Chefinspektor Leopold Etz vom Landeskriminalamt NÖ (LKA). Unter Verdacht steht der von der zweifachen Mutter getrennt lebende Ehemann.
Er wurde bereits gestern, Dienstag, aufgrund widersprüchlicher Aussagen festgenommen, so Etz. Einvernahmen seien im Gang.
Spurenarbeit im Gange
Die Leiche der 26-Jährigen aus St. Pölten wurde am Mittwochvormittag entdeckt. Die Tote wurde eindeutig identifiziert, verwies Chefinspektor Leopold Etz auf auffällige Merkmale wie eine Tätowierung und Piercings. Das Landeskriminalamt (LKA) NÖ übernahm die bis dahin vom Stadtpolizeikommando St. Pölten geführten Ermittlungen, die Spurenarbeit sei noch im Gang. Die Obduktion ergab als Todesursache Ertrinken nach vorangegangener massiver Gewaltanwendung.
Dass hinter dem Verschwinden der Frau ein Verbrechen stehen könnte, wurde befürchtet, nachdem drei Tage später ihre Handtasche in der Enns in Oberösterreich entdeckt worden war. In der Folge gab es mehrere Suchaktionen im Bereich der Wehranlage, wo sich die Tasche verfangen hatte.
Die St. Pöltnerin hatte zuletzt bei einem Freund gewohnt, von dem sie auch das letzte Mal gesehen wurde. Das Sorgerecht für die zwei kleinen Kinder hatte seit längerem der getrennt von der Frau lebende Ehemann. Er hatte nach Angaben des Stadtpolizeikommandos St. Pölten dann Abgängigkeitsanzeige erstattet und wurde in der Folge mehrmals befragt. Seine Festnahme erfolgte gestern, Dienstag, aufgrund widersprüchlicher Aussagen, so Etz.











