Pariser Ärzte entfernten Neugeborenem Riesen-Tumor
In einer Notoperation haben Ärzte in Paris einem neugeborenen Mädchen einen Tumor entfernen müssen, der praktisch so schwer war wie das Kind selbst. Das am 25. August per Kaiserschnitt zur Welt gebrachte Baby wog nach Angaben der Robert-Debre-Klinik 1,7 Kilogramm. Auf Höhe des Steißbeins habe das Kind zudem einen Tumor von 1,5 Kilo gehabt, der sich vor allem außerhalb des Körpers entwickelt habe.
Bei dem Tumor habe es sich zwar nicht um "bösartiges" Gewebe gehandelt, die Operation sei aber notwendig gewesen, sagte ein Chirurg. Denn in solchen Fällen bestehe die Gefahr, dass das die Blutversorgung des Tumors das Herz des Kindes überlastet. Werde nichts unternommen, seien solche Tumoren in 60 Prozent der Fälle tödlich.
Das Kind habe den schweren Eingriffs "sehr gut" überstanden, sagte der Arzt. Allerdings müsse es noch in Beobachtung bleiben, weil Komplikationen auftreten könnten.











