Feuer in Kalifornien von Menschen verschuldet
Ein weiteres Vordringen der Flammen in Wohngebiete wurde erfolgreich abgewehrt. Schwarzenegger sagte den Opfern umgehende Hilfe zu.

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Die verheerenden Waldbrände bei Los Angeles sind nicht durch Blitzschlag sondern durch menschliches Verschulden entstanden. Dies teilte Einsatzleiter Carlton Joseph am Mittwoch Reportern mit. Er machte aber keine näheren Angaben darüber, ob es sich um Brandstiftung handelt, oder ob das Feuer versehentlich gesetzt wurde, etwa durch eine Zigarette, berichtete der Sender KTLA.
Nach einem einwöchigen Kampf gegen die massive Feuerwalze machten die über 3000 Feuerwehrleute am Mittwoch weitere Fortschritte. Über ein Fünftel der Flammen nördlich der Millionenmetropole konnten eingedämmt werden. Ein weiterer Verstoß der Brände in Wohngebiete wurde erfolgreich abgewehrt.
Auch das historische Mount Wilson-Observatorium nahe der Stadt, wo auch Sendetürme für rund 50 Fernseh- und Radiostationen stehen, wurde vor der Zerstörung durch die Flammen bewahrt. Die Feuerwehr sei zuversichtlich, dass die 105 Jahre alte Einrichtung gerettet sei, berichtete die "Los Angeles Times".
60 Gebäude zerstört
Tausende Menschen, die zuvor ihre Häuser räumen mussten, durften inzwischen in ihre Wohngebiete zurückkehren. Das Feuer hat mehr als 60 Gebäude zerstört. Eine Fläche von über 560 Quadratkilometern brannte ab. Der jüngste Brandeinsatz kostete den Staat Kalifornien bereits 21 Millionen Dollar, berichtete der Sender CNN.
Gouverneur Arnold Schwarzenegger sagte den Opfern des Feuersturms umgehende Hilfe zu, damit sie "so schnell wie möglich wieder auf die Füße kommen". Trotz der Geldkrise in Kalifornien "werden wir immer Geld für die Feuerbekämpfung haben, denn die öffentliche Sicherheit ist unsere erste Priorität", versicherte der frühere Action-Star am Mittwoch bei einer Besichtigung der ausgebrannten Gebiete.











