Bundesjugendvertretung fordert rasche Aufklärung
BJV-Vorsitzender Phillip Nagel fordert die Wiedereinführung eigener Jugendgerichtshöfe. Außerdem sei es "höchst bedenklich", dass Beamte wieder normalen Dienst verrichten.

Foto © ReutersDie Bundejugendvertretung fordert eine lückenlose Aufklärung des Falles
Nachdem sich am Mittwoch die Anwältinnen der Angehörigen des beim Polizeieinsatz im Kremser Merkur-Markt getöteten und verletzten Jugendlichen zu Wort gemeldet haben, forderte die Bundesjugendvertretung (BJV) in einer Aussendung die rasche Aufklärung des Falles und die Beantwortung noch offener Fragen. "Nach Angaben der Opferanwältinnen gab es weder einen Angriff vonseiten der Jugendlichen noch schlechte Sichtverhältnisse. Es muss nun zu einer raschen und transparenten Klärung der Sachverhalte kommen", forderte BJV-Vorsitzender Philipp Nagel.
Die Jugendvertreter finden es "höchst bedenklich, wenn diese BeamtInnen vor der restlosen Aufklärung wieder ihren normalen Dienst verrichten" und wünschen Information darüber, in welchem Bereich die beiden Beamten derzeit eingesetzt werden. Außerdem sein nach wie vor offen, ob es für den 17-jährigen Jugendlichen in Untersuchungshaft "psychologische und vor allem jugendadäquate Betreuung gibt", betonte Nagel. Er verwies auf die langjährige Forderung nach einer Wiedereinführung eigener Jugendgerichtshöfe










