Erfolg für Kaliforniens Feuerwehr
Die Feuerwehr macht Fortschritte bei der Bekämpfung der schweren Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien.

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Ein Feuer im Umland der Stadt Santa Cruz, das bereits 2000 Menschen zur Flucht aus ihren Häusern trieb, sei zu 50 Prozent unter Kontrolle, teilten die Behörden am Sonntagvormittag (Ortszeit) mit. Nach wie vor seien aber mehr als 250 Häuser in den Gemeinden Swanton und Bonny Doon bedroht.
Am Samstag hatte Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger die Region besucht und rasche Hilfe versprochen. Dem Brand fielen bereits mehr als 2700 Hektar Vegetation zum Opfer. Starke Winde und das schwierige Gelände erschweren die Löscharbeiten.
Ein weiterer Waldbrand im Naturpark Los Padres nahe Santa Barbara, der seit seinem Ausbruch am 8. August bereits mehr als 34.000 Hektar Wald zerstörte, konnte Behördenangaben zufolge zu 60 Prozent unter Kontrolle gebracht werden. Die Nationalparkverwaltung erklärte, der Brand sei vermutlich von einem Küchenfeuer auf einer illegalen Marihuana-Plantage ausgelöst worden. Die Polizei vermutet, dass die Plantage von mexikanischen Drogenhändlern geführt wurde.
Seit Anfang August fielen Waldbränden in Kalifornien nach Angaben des Büros des Gouverneurs mehr als 47.000 Hektar Wald zum Opfer, bis zu 3100 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Kalifornien wird immer wieder von schweren Waldbränden heimgesucht. Bei den schlimmsten Waldbränden in der Geschichte des Bundesstaats im Jahr 2007 mussten 640.000 Menschen zeitweilig ihre Häuser verlassen, 2000 Häuser fielen den Flammen zum Opfer.








