Heute Nacht regnet es Sternschnuppen
"Wünsch dir was" heißt es in der Nacht auf Donnerstag, wenn beim Sternschnuppenschauer der Perseiden bis zu 200 Leuchterscheinungen pro Stunde über den Himmel blitzen.

Foto © Reuters
Sollte in der kommenden Nacht klares Wetter herrschen, lohnt ein Blick nach oben. Der Sternschnuppen-Schauer der Perseiden könnte heuer besonders prächtig ausfallen, Experten der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) erwarten bis zu 200 Leuchterscheinungen pro Stunde. Der Höhepunkt wird in der Nacht auf Donnerstag erwartet.
Die Sternschnuppen der Perseiden sind alljährlich zu sehen, wenn die Erde die Bahn und somit die Staubspur des Kometen Swift-Tuttle kreuzt. Ein Teil der winzigen Schmutzteilchen gelangt dabei in die Erdatmosphäre und verglüht mit den bekannten Leuchterscheinungen, Sternschnuppen genannt. Größere Brocken dagegen, die als Meteor-Erscheinungen den Himmel erhellen und teilweise sogar auf dem Erdboden aufschlagen, stammen meist aus dem sogenannten Asteroidengürtel. Meteore gehorchen im Gegensatz zu den Sternschnuppen keiner Periodik.
Generell ist die Staubspur des Kometen nicht überall gleich, die Dichte der Partikel variiert. Dementsprechend sind auch die Meteorerscheinungen von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Aus den gesammelten Daten der vergangenen Jahre und Jahrzehnte haben Astronomen mittlerweile Modelle der Staubdichte errechnet und diese lassen für heuer viele Sternschnuppen erwarten. Bei klarem Himmel lohnt auch jetzt schon ein Blick zu den Sternen.
Die Perseiden zählen zu den verlässlichsten Meteorschauern des Jahres, die spektakulärsten sind jedoch die Geminiden im Dezember. Das Himmelsspektakel der Perseiden wurde bereits im Jahr 36 nach Christus von chinesischen Astronomen beschrieben. Der Name Perseiden rührt daher, dass die Sternschnuppen aus dem Sternbild des Perseus zu kommen scheinen.
Features
Fotoserie
Perseiden
Die Perseiden sind ein jährlich in der ersten Augusthälfte wiederkehrender Meteorstrom, der in den Tagen um den 12. August ein deutliches Maximum an Sternschnuppen aufweist. Der scheinbare Ursprung dieses Stroms liegt im namensgebenden Sternbild Perseus.
Da das Erscheinen der Perseiden mit dem Namenstag des Märtyrers Laurentius (10. August) zusammenfällt, werden sie im Volksmund auch Laurentiustränen beziehungsweise Tränen des Laurentius genannt.
Quelle: Wikipedia













