Pensionist drohte mit Spielzeugpistole in Bank
Ein 72-jähriger deutscher Pensionist hat am Freitag mit einer Spielzeugpistole eine Bankfiliale in St. Andrä am Zicksee im Bezirk Neusiedl am See betreten. Bei der Flucht durch ein Fenster stürzte ein 31-jähriger Angestellter und zog sich im Schulterbereich schwere Verletzungen zu. Dem Zwischenfall war laut Sicherheitsdirektion Burgenland ein Disput um ein hinterlegtes Sparbuch vorausgegangen.
Nachdem dem Deutschen die Herausgabe des Sparbuchs aus rechtlichen Gründen verweigert worden war, drohte der 72-Jährige zunächst, den Hund auf den Bankangestellten zu hetzen und verließ daraufhin das Gebäude. Etwa eine halbe Stunde später fuhr der Mann mit seinem Pkw vor die Bank und steckte sich beim Aussteigen die Spielzeugpistole in den Hosenbund. Die Beamten beobachteten diesen Vorgang und gingen von der Echtheit der Waffe aus.
Der Pensionist konnte während dem Fluchtversuch der Angestellten das Sparbuch an sich nehmen und sich mit seinem Wagen wieder entfernen. Alarmierte Polizeibeamte konnten den Mann jedoch anhalten und vorläufig festnehmen. Die Spielzeugpistole und das widerrechtlich erlangte Sparbuch wurden sichergestellt und der 72-Jährige wegen Schwerer Nötigung auf freiem Fuß angezeigt.











