Nächste Unwetter-Welle: Feuerwehren im Stresstest
Nach den Unwettern, die in der Nacht auf Montag über Niederösterreich hinweggezogen sind, war die Feuerwehr mit rund 1.500 Mann im Dauereinsatz. In Salzburg wurden ohnehin beschädigte Dächer erneut abgedeckt.

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Laut Aussendung mussten rund 1.500 Feuerwehrleute in den Bezirken Amstetten, Baden, Bruck/Leitha, Hollabrunn, Horn, Korneuburg, Melk, Mistelbach, Mödling, Scheibbs, Tulln, Waidhofen/Thaya, Wien-Umgebung und Zwettl ausrücken, um Sturmschäden zu beseitigen, überflutete Keller auszupumpen und Brände zu löschen.
In Neupölla (Bezirk Zwettl) kam es durch Blitzschlag zu einem Waldbrand, in Etlas und Reitern (ebenfalls Bezirk Zwettl) mussten Dachstuhlbrände gelöscht werden. In Schöngrabern (Bezirk Hollabrunn) gab es nach einem Gewitter einen Scheunen- und in Wallsee (Bezirk Amstetten) einen Trafobrand.
Salzburg: Rennen gegen die Zeit
Nach den neuerlichen Unwettern am Sonntagabend über dem nördlichen Salzburger Flachgau wurde der Montag für die vielen Helfer zum Rennen gegen die Zeit: Heftiger Sturm hatte an vielen Häusern die Planen und notdürftigen Abdeckungen wieder weggerissen, die nach einem schweren Hagelgewitter vor zehn Tagen beschädigte Dächer ersetzt hatten. Für Montagnachmittag wurden starke Regenfälle vorhergesagt, davor sollten möglichst alle Häuser wieder dicht gemacht werden.
164 Einsätze verzeichneten die Feuerwehren bis Montagvormittag in den Gemeinden Lamprechtshausen, St. Georgen, Bürmoos und Dorfbeuern, wie ein Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos gegenüber der APA sagte. Es dürften aber im Lauf des Tages noch deutlich mehr werden, weil sich laufend weitere Geschädigte melden. Insgesamt standen 37 Feuerwehren mit über 460 Helfern im Einsatz











