20-Jährige aus OÖ nach Heimflug gestorben
Eine junge Oberösterreicherin ist am Dienstag während der Heimreise von ihrem Spanien-Urlaub verstorben, berichtete das ORF-Radio Oberösterreich am Sonntag. Laut Auskunft der ärztlichen Leitung des Grazer LKH West am Sonntag gegenüber der APA erlag die Frau Anfang 20 einer Blutvergiftung. Sie hatte sich am Heimflug mit einer Chartermaschine von Ibiza nach Linz befunden.
Vor der planmäßigen Zwischenlandung in Graz verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand. Die Frau wurde sofort ins LKH West gebracht, die Ärzte konnten sie aber nicht mehr retten.
Der Pilot der Flyniki-Maschine hatte noch während des Fluges die Rettungskräfte in Graz verständigt, so Flughafen Graz-Direktor Gerhard Widmann zur APA. Gleich nach der Landung um 15.26 Uhr wurde die Frau per Rettungshubschrauber ins LKH West geflogen. Wenige Stunden später starb sie. Wie der stellvertretende ärztliche Direktor, Gerald Geyer, erklärte, liege keine virale Erkrankung und somit auch kein H1N1 vor. Die junge Frau habe durch eine vorangegangene chronische Erkrankung eine Abwehrschwäche gehabt.
Die "schwer verlaufende bakterielle Erkrankung", die man sich auch durch eine nicht mit freiem Auge wahrnehmbare, winzige Verletzung zuziehen könne, sei dann die Ursache für die Sepsis gewesen, so Geyer. Es könne sein, dass sich die Oberösterreicherin sich diese im Urlaub auf der Baleareninsel zugezogen hat. Eine genaue Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen.









