Mann in Wien-Favoriten bei Streit angeschossen

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Ein Mann ist Freitagmittag bei einem Streit zweier Gruppen in Wien-Favoriten auf offener Straße angeschossen und schwer verletzt worden. Seine Identität und die der weiteren - vermutlich fünf - Kontrahenten war am späten Nachmittag noch unklar. Bei vier Personen, darunter dem Opfer, dürfte es sich um Tschetschenen handeln, so die Polizei zur APA.
Der Verletzte befand sich am Abend bereits außer Lebensgefahr. Er dürfte seinen Streitgegner mit einem Messer bedroht haben, dieser zog daraufhin einen Revolver. Die anschließenden Schüsse dürften gegen 12.30 Uhr in der Staudiglgasse gefallen sein. Die vier mutmaßlichen Tschetschenen sollen mit zwei anderen Personen bereits zuvor am Antonsplatz in eine heftige, zunächst aber verbale Auseinandersetzung geraten sein. Das Quartett soll sich in weiterer Folge auf die Suche nach den Gegnern begeben und diese in der Staudiglgasse gestellt haben.
Zeugen zufolge sollen drei Schüsse gefallen sein. Die Polizei stellte ein Projektil sicher. Die Ermittler gingen davon aus, dass es sich um einen spontan entstandenen Streit handelte. Auch das Messer wurde sichergestellt.
Das Opfer schleppte sich mit einer Verletzung am Oberschenkel noch in die Rechberggasse und blieb dort liegen. Ein Hubschrauber brachte den Mann, der keinen Ausweis bei sich hatte, ins Krankenhaus. Die anderen fünf stoben auseinander, eine Fahndung blieb zunächst erfolglos.
Der Täter wurde laut Polizei als etwa 35 bis 40 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß und stärker beschrieben. Er hatte nackenlanges, dunkles Haar und einen dunklen Teint. Bekleidet war er unter anderem mit einem rotkarierten Hemd.











