Wiener Twin City Liner fährt ab Donnerstag wieder
Beim Unfall des Wiener Passagierschiffs Twin City Liner am gestrigen Dienstagnachmittag sind nur minimale Schäden entstanden.

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"Die Untersuchungen haben ergeben, dass lediglich ein paar Kratzer im Lack entstanden sind", teilte Dieter Pietschmann, Sprecher der Betreiberfirma Central Danube, am Mittwoch der APA mit. Somit wird der betroffene Schnellkatamaran bereits ab Mittag wieder im Einsatz sein.
Unfall
Das Boot, das sich auf dem Weg in die slowakische Hauptstadt befunden hatte, war gestern gegen 16.45 Uhr auf Höhe Erdberger Steg am Ufer des Donaukanals gestrandet. Grund war ein missglücktes Ausweichmanöver, das der Kapitän wegen eines am Wasser treibenden, 1,5 Meter langen Baumstamms eingeleitet hatte. Verletzt wurde niemand. Die 52 Fahrgäste wurden mit Ersatzbussen nach Bratislava gebracht. An Bord befanden sich außerdem fünf Besatzungsmitglieder.
Am Mittwoch fuhr der Katamaran gegen 6.00 Uhr früh schließlich in die Werft nach Bratislava, wo er aus dem Wasser gehoben und inspiziert wurde. Dort werden nun auch die äußerlichen Schäden repariert.
Die im heurigen Frühjahr neu aufgebrachte Kevlar-Beschichtung habe sich bestens bewährt, unterstrich Pietschmann. Durch das schützendes Hi-Tech-Material, das auch bei Polizeischutzwesten und Formel 1-Wagen eingesetzt wird, sei der Schaden äußerst minimal ausgefallen. Sowohl die Lenkung und Motoren als auch der Rumpf seien - bis auf die Kratzer - nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.
Die Höhe der anfallenden Kosten konnte der Sprecher nicht beziffern. Es handle sich jedenfalls um einen "überschaubaren Schaden", hieß es. Zum Unfall selbst meinte er: "Solche Ausweichmanöver werden tagtäglich durchgeführt." Allerdings sei der an der Wasseroberfläche treibende Baumstamm zu groß gewesen, weshalb das Boot ans Ufer gestoßen sei.











