Bronze für Oberösterreicher bei Physik-Olympiade
Mit einer Bronze-Medaille kehrte das fünfköpfige österreichische Teilnehmerteam von der heuer im Juli auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko ausgetragenen Physik-Olympiade zurück. Den theoretischen und praktischen Klausuren stellten sich nach nationalen Auswahlverfahren heuer 72 Teams mit 340 Olympioniken.
Nach den insgesamt rund zehn Stunden dauernden Prüfungen sicherte sich David Wurm (19) vom BG/BRG Fadingerstraße in Linz die Bronze-Medaille. Der Rest der heimischen Teilnehmer ging nicht zuletzt wegen gesundheitlicher Probleme - die "Rache Montezumas" setzte drei Olympioniken außer Gefecht - leer aus.
Die Aufgaben für die Teilnehmer sind höchst anspruchsvoll. So ging es heuer etwa darum, dass der Mond über die Gezeiten die Drehung der Erde bremst. "Dadurch wird nicht nur der Tag länger, auch der Abstand Erde - Mond vergrößert sich. Um wie viele Sekunden wird der Tag im nächsten Jahr länger sein? Um wie viele Zentimeter wird sich der Mond im Jahr von der Erde entfernen? (Ergebnisse: Innerhalb von 100 Jahren verlängert sich der Tag um 2 Tausendstel Sekunden. Der Mond entfernt sich pro Jahr um knapp 4 Zentimeter von der Erde)".











