Mindestens 25 Tote bei Busunglück in Russland
Bei einem Busunglück in Russland sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Nahe Rostow im Süden des Landes stießen am Freitag ein Reisebus und ein mit Benzin beladener Tankwagen frontal zusammen. Der Tanklaster brach aus seiner Fahrspur aus, geriet auf die Gegenseite und rammte den Reisebus. Der Bus sei "nur noch ein Haufen verbogenes Blech", erklärte das Katastrophenschutzministerium.
Fernsehsender zeigten Bilder von dem komplett zerstörten Reisebus. Ein Brand wurde den Berichten zufolge durch den Zusammenstoß jedoch nicht ausgelöst. Unter den 25 Toten sind demnach auch die beiden Fahrer sowie mehrere Kinder.
Der Unfall war das zweite schwere Busunglück in Russland innerhalb einer Woche. In der Nacht zu Montag überschlug sich nahe der sibirischen Stadt Nowosibirsk ein Bus. Dabei wurden acht Menschen getötet und 37 weitere verletzt. Präsident Medwedew machte am Freitag die schlechten Straßen sowie das Verhalten der Fahrer für Unfälle dieser Art verantwortlich. Die Unglücke würden durch den "kläglichen" Zustand der Straßen sowie die fehlende Disziplin und die "kriminelle Laxheit der Fahrer" verursacht, sagte der Staatschef.










