Kaltenbrunner muss Wartetag auf K2 einlegen
Die Oberösterreicherin Gerlinde Kaltenbrunner hat am Donnerstag bei der Besteigung des K2 (8.611 Meter) im Karakorum-Gebirge in Pakistan einen Wartetag einlegen müssen. Wie ihr Ehemann und Extrembergsteiger Ralf Dujmovits vom Basislager aus berichtete, seien starker Wind und reichlich Niederschlag Schuld an der Verzögerung.
Die 38-Jährige war am Mittwoch vom Basislager zur Besteigung ihres 13. Achttausenders aufgebrochen, noch nie hat es eine Frau auf alle 14 der höchsten Bergriesen geschafft. Für diesen Rekord fehlt Kaltenbrunner auch noch der Mount Everest.
Nachdem der Wind und auch der Schneefall nicht nachließen, haben Kaltenbrunner und ihr Team beschlossen, in Lager II auszuharren, so Dujmovits. "Ansonsten geht es beiden bestens; gut geschlafen, genügend getrunken und gegessen und auch die Höhe macht sich kaum bemerkbar." Aufgrund der Wetterverhältnisse sei nun klar, dass der kommende Sonntag "zum möglichen Gipfeltag gekürt wird".
Laut Vorhersage soll dann wenig Wind und trockenes Wetter herrschen. Als heiße Kandidatinnen für die Erst-Besteigung der 14 höchsten Achttausender durch eine Frau gelten neben Kaltenbrunner die Spanierin Edurne Pasaban (zwölf Gipfelsiege), die Italienerin Nives Meroi (elf Gipfelsiege) und die Südkoreanerin Oh Eun Sun (zwölf Gipfelsiege).










