Sechs Verletzte bei Schießerei an texanischer Uni
Mindestens sechs Menschen sind an der Universität von Houston im US-Staat Texas durch Schüsse verletzt worden. Die Täter waren nach den Vermutungen der Polizei Gangmitglieder. Dem "Houston Chronicle" zufolge schossen sie aus einem fahrenden Auto heraus in die Menschenmenge, die am Mittwochabend (Ortszeit) das Open-Air-Konzert eines Rappers auf dem Universitätsgelände besucht hatten.
Niemand sei lebensgefährlich verletzt worden, sagte eine Sprecherin der Universität. Mindestens eines der Opfer sei Student an der überwiegend von Schwarzen besuchten Hochschule. Die Polizei glaube, dass hinter der Schießerei ein Bandenkrieg stecke. Die Salven auf dem Campus lösten nach Augenzeugenberichten Panik aus. Menschen hätten sich auf den Boden geworfen, andere seien in Gebäude geflüchtet.
Am Mittwoch hatte es an der Texas Southern University eine Familienveranstaltung der Stadt mit Ponyreiten und Karussells gegeben, bei der abends der Rapper Trae tha Truth auftrat. Er setzt sich in seiner Heimatstadt Houston für Problem-Jugendliche ein und war vor einem Jahr für seine Jugendprojekte von der Stadt geehrt worden. Zum Zeitpunkt des Angriffs hatte der Rapper die Veranstaltung bereits verlassen. Er habe von der Schießerei nichts mitbekommen, berichtete der "Chronicle".











