EU gibt Bebenregion in Italien 500 Millionen Euro
Nach dem Erdbeben in den Abruzzen will die Europäische Kommission Italien knapp 500 Millionen Euro aus dem EU-Solidaritätsfonds zukommen lassen. Das wäre nach Angaben eines Kommissionssprechers die größte Summe, die jemals aus dem im Jahr 2002 eingerichteten Fonds ausgezahlt wurde.
"Das Ausmaß des Erdbebens, unter dessen Folgen die Bevölkerung noch immer leidet, rechtfertigt eine Unterstützung in dieser Größenordnung", sagte der zuständige EU-Kommissar Pawel Samecki am Donnerstag in Brüssel. Das Europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten müssen dem Vorschlag der Kommission noch zustimmen.
Die Kommission und die italienischen Behörden wollen sehr eng zusammenarbeiten, um zu prüfen, wie das Geld eingesetzt wird, sagte der Sprecher. "Die Kommission wird überprüfen, ob sie das Geld so verwendet haben, wie angekündigt. Es wird da eine ganz genaue Überwachung geben."
Bei dem Erdbeben im April waren 300 Menschen ums Leben gekommen, 1.500 wurden verletzt. Zehntausende leben noch immer in Notunterkünften. Der Gesamtschaden wird nach Angaben der EU-Kommission auf 10,2 Milliarden Euro geschätzt.










