Vier Tote bei Waldbrand in Spanien

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Vier Tote und zwei schwer verletzte Feuerwehrmänner, das ist die vorläufige Bilanz der großen Walbrände in einem Naturpark nahe Tarragona. Nach Angaben spanischer Medien sind die Feuerwehrleute bei Löscharbeiten am Dienstagnachmittag von einem Wechsel der Windrichtung überrascht und von den Flammen eingeschlossen worden. Die zwei Überlebenden sind im Krankenhaus Vall d'Hebronin in Barcelona.
Die Situation der Männer sei mit Verbrennungen zwischen 60 und 70 Prozent ihrer Körperoberfläche kritisch, so der Präsident von Katalonien, Jose Montilla, zur Presse. Kritik am Einsatz übte der Bürgermeister der betroffenen Stadt, Angel Ferras. Die Feuerwehrleute seien sehr erfahren gewesen und hätten zu wenige Ruhepausen seit Ausbruch der Brände gehabt.
Mittwoch früh sei die Situation im Krisengebiet noch nicht unter Kontrolle gewesen, obwohl die Einsatzkräfte die ganze Nacht über versucht hätten, das Feuer zu löschen. Insgesamt vernichteten die Flammen schon über 800 Hektar Land, die Hälfte davon im Naturpark. Seit 2001 seien bei Waldbränden in Katalonien bereits zehn Feuerwehrmänner gestorben.










