Deutscher rast in Festzug: Zwei Tote, 50 Verletzte

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Ein älterer Autofahrer ist in Menden im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen in einen Umzug der Sankt-Hubertus-Schützen gefahren und hat dabei zwei Menschen getötet. Mehr als 50 Personen wurden verletzt, 14 davon schwer, wie die Polizei mitteilte. Auch der Fahrer wurde schwer verletzt. Als Unfallursache schlossen die Ermittler einen Schwächeanfall des 79-Jährigen nicht aus.
Der Autofahrer fuhr den Angaben zufolge mit seinem Mercedes "mitten in den hinteren Teil" des Umzuges. Laut Feuerwehr war er mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Der Lenker machte bisher von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. "Er will sich zum Unfallhergang nicht äußern und will sich anwaltlich vertreten lassen", sagte Josef Hempelmann von der Arnsberger Staatsanwaltschaft am Montag.
Es sei völlig schleierhaft, warum der 79-Jährige mit seinem Wagen zunächst hinter dem Umzug gewartet und dann den am Ende der Parade fahrenden Rettungswagen überholt hatte und in die Menge raste. Nun müsse man zunächst auf die Auswertung der Zeugenaussagen und die Gutachten der Sachverständigen warten. Der 79-Jährige war nach dem Unfall in ein Krankenhaus gebracht worden und wurde dort am Montag von der Polizei besucht.
Das Unglück ereignete sich vor dem Festplatz, wo der Schützenverein St. Hubertus Menden-Nord an diesem Wochenende sein Jubiläumsschützenfest zum 60-jährigen Bestehen feierte. "Aus diesem Grund war der Festumzug in diesem Jahr auch besonders lang", berichtete Johannes Ismar vom benachbarten Schützenverein Schwitten.











