Urlauberverkehr von Wetterkapriolen betroffen
Die Wetterkapriolen und der Urlauberverkehr haben am Samstag auf den Hauptreiserouten in Richtung Süden zu umfangreichen Behinderungen geführt. Auf der Tauernautobahn (A10) gab es ab dem Vormittag kilometerlangen Stau und Blockabfertigung vor dem Tauerntunnel. Probleme gab es außerdem auf zahlreichen Bundesstraßen, in Tirol und Vorarlberg gab es sogar einen Wintereinbruch mit Schneekettenpflicht.
Viel Geduld mussten Urlauber am Samstagvormittag in Salzburg aufbringen: Vor dem Tauerntunnel auf der A10 erreichte der Stau gegen 10.30 Uhr eine Länge von 27 Kilometern. Ganze vier Stunden dauerte die Anfahrtszeit zum Tunnel, wie der ÖAMTC berichtete. Laut ARBÖ standen die Kolonnen später auch in Richtung Salzburg: Dort war vor dem Katschbergtunnel Blockabfertigung eingerichtet worden. Auf der Großglockner Hochalpenstraße waren zudem Schneeketten notwendig.
Die anhaltenden Wetterkapriolen verursachten in Salzburg auf der Katschberg Bundesstraße (B99) zwischen Eben im Pongau und Hüttau zudem Erdrutschabgänge. In Uttendorf ging auf der Länge von 30 Metern eine Mure ab und erfasste einen Pkw. Die Lenkerin wurde leicht verletzt.
In Tirol standen die Blechkolonnen vor dem Grenztunnel Füssen, laut ARBÖ gab es dort zehn Kilometer Stau. Nach einer Fahrbahnsenkung auf der Fernpassstraße (B179) Richtung Süden zwischen Heiterwang und dem Knoten Vils bildete sich ein 15 Kilometer langer Stau. Dazu kam ein Wintereinbruch mitten im Hochsommer, der in den Tiroler Alpen am Samstag auf einigen Passstraßen Schneekettenpflicht für alle Fahrzeuge zur Folge hatte.
Auch in der Steiermark wurde die Sölkpass-Landesstraße (L704) wegen Schneefalls gesperrt. In Kärnten hatte starker Regen in der Nacht auf Samstag zu zahlreichen Murenabgängen und Erdrutschen geführt. Und auch im Osten Österreichs gab es Stau: Auf der Ost-Autobahn (A4) in Richtung Budapest bildete sich zwischen dem Knoten Schwechat und Bruck West wegen einer Baustelle gegen Mittag ein 20 Kilometer langer Rückstau.











