"Radarbilder von vorne" in Tirol erst 2010
Raser aus Deutschland haben auf der Tiroler Inntalautobahn vorerst noch Schonfrist. Erst in "sechs bis zwölf Monaten" werde das erste Gerät einsatzbereit sein, um "Frontfotografie" von zu schnellen Autofahrern anfertigen und dann auch in Deutschland Strafen exekutierbar machen zu können. Genutzt werden die Überkopfwegweiser der sogenannten "Verkehrsbeeinflussungsanlage", so die zuständige Behörde.
Vom Straßenerhalter Asfinag ist ein erstes Gerät zu Testzwecken bestellt worden. Dieses muss zunächst am Standort geeicht werden. Dann erfolgt die Anordnung der Verkehrsabteilung, diese Überwachung durchzuführen. Außerdem muss die Datenschutzkommission in Wien dieser Überwachung zustimmen. Das Zeitfenster für dieses Verfahren sei "sechs bis zwölf Monate".
Diese Kameras müssten dann so intelligent gesteuert werden können, um unterschiedliche oder wechselnde Tempolimits überwachen zu können. Dies sei mittelfristig auch geplant. Einfach eine bestehende Radarbox umzudrehen, sei unrealistisch und gehöre "ins Reich der Fantasie."










