Weitere Felssprengung in Dürnstein notwendig
Nach der am Donnerstag erfolgten Sprengung von rund 60 Kubikmeter Gesteinsmaterial an einem Felsen in Dürnstein (Bezirk Krems) war der Stand der Dinge am späten Nachmittag "wenig erfreulich", sagte Bezirkshauptmann Werner Nikisch zur APA: Die Straßen- und Bahnsperre muss aufrecht bleiben - eine weitere Sprengung sei notwendig, sie soll am Freitagnachmittag vorgenommen werden.
Nach der gezielten Aktion flog ein Bundesheer-Hubschrauber Experten zu der Wand, die die Situation erkundeten und Bilder machten. Laut Nikisch haben Geologen und Experten der mit den Arbeiten beauftragten Spezialfirma übereinstimmend festgestellt, dass weitere lose Brocken in der Wand nicht händisch abgetragen werden können. Deshalb werden zunächst - nach demselben Procedere wie heute - neue Löcher in die Wand gebohrt werden. Für die Sprengung wurde vom Gipfel herab eine 250 Meter lange Druckleitung verlegt.
Zur von der zerklüfteten Wand ausgehenden potenziellen Gefahr erläuterte der Bezirkshauptmann, dass sich lösende Steine - wie es beim Unwetter diese Woche passiert war - bis auf die B3 geschleudert werden können. Nach der morgigen Sprengung und folgenden Untersuchungen wird der Einsatzstab wieder über eine Verkehrsfreigabe beraten.










