Staatsbegräbnis für Opfer der Gasexplosion in Viareggio
Im Stadion der Badeortschaft wird die Trauerzeremonie veranstaltet, zu der 30.000 Menschen und Präsident Napolitano erwartet werden.

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Mit einem nationalen Trauertag gedenkt Italien am Dienstag der Opfer des Bahnunglücks in der toskanischen Badeortschaft Viareggio, bei dem vor einer Woche 22 Menschen ums Leben gekommen sind. Das Staatsbegräbnis für 15 der 22 Opfer wird im Stadion des Urlaubsorts zelebriert. Die Leichen von sieben marokkanischen Opfer wurden bereits in ihre Heimat überführt. 30.000 Personen werden am Begräbnis erwartet, darunter auch der italienische Präsident Giorgio Napolitano, sowie der EU-Verkehrminister Antonio Tajani. Napolitano wird die Verletzten im Krankenhaus besuche. Am Montag waren Tausende von Menschen zur Aufbahrungskammer gepilgert, in der sich die Leichen der Opfer des Bahnunglücks befanden.
Explosion aus unbekannter Ursache. Im Bahnhof des westtoskanischen Urlaubsortes war vor einer Woche aus noch unbekannter Ursache ein mit Flüssiggas betankter Kesselwaggon der in Wien ansässigen Firma Gatx Rail Europa explodiert. Durch die Wucht der Explosion wurden zahlreiche Häuser in der Umgebung zerstört. Experten vermuten, dass ein Achsbruch an dem Tankwaggon das Inferno ausgelöst hat.











