Höhlenforscher in Süditalien befreit
Großes Glück für drei Höhlenforscher in Süditalien: Die italienischen Speläologen, die von angeschwollenen Wassermassen für mehr als 40 Stunden in einer Grotte eingesperrt waren, wurden in der Nacht zum Sonntag befreit. Wie italienische Medien berichteten, sind sie den Umständen entsprechend wohlauf. Keiner habe Verletzungen davongetragen.
Die Höhlenforscher, die seit Freitag vermisst wurden, waren von durch plötzlichen Regen entstandenen Wasser- und Schlammmassen in einer Höhle auf den Monti Alburni im Süden Kampaniens eingeschlossen worden. Die Grotte liege etwa 75 Meter tief im Bergmassiv, hieß es.
Nach dem ersten Alarm ließ sich ein Kontakt zu den Männern herstellen. Am Samstag hatten Rettungsmannschaften dann begonnen, einen Teil des Wassers abzupumpen. Bereits am Nachmittag war es einem Taucher der Feuerwehr gelungen, bis zu den Forschern vorzudringen und sie mit Thermodecken und Lebensmitteln zu versorgen. Gegen Mitternacht wurden die Männer schließlich befreit.
"Wir hatten sie gewarnt", erklärte der Bürgermeister eines nahen Ortes. "In dieser Gegend kann es von einem Moment auf den anderen stark regnen". Den Berichten zufolge galten die drei Männer als erfahrene Speläologen und kannten das Höhlensystem, in das sie schon wiederholt eingestiegen waren.










