Besucherstrom am Samstag beim Donauinselfest
Am zweiten Tag des Donauinselfestes trauten sich mehr Besucher auf die Insel als zum Auftakt und das Wetter hielt. Die Veranstalter zählten mehr als eine Million Gäste am zweiten Tag. Das sind zwar weniger als am Samstag des Vorjahres, als noch 1,3 Mio. Menschen die Insel stürmten, aber deutlich mehr als am verregneten Freitag, als es "lediglich" 300.000 waren.
Auf der großen Festinsel - eine von insgesamt 13 Bühnen - lag der Schwerpunkt vornehmlich auf heimischem Liedgut. Nach Papermoon gab Rockbarde Reinhold Bilgeri seine größten Erfolge zum besten, gefolgt von der nicht minder rockröhrigen Chi Coltrane, die als US-Amerikanerin aus dem Österreich-Fokus herausstach.
Obgleich ihr Auftritt zeitgleich im ORF übertragen wurde, hatten sich zum Hauptact auf der Festbühne unzählige treue Fans versammelt: Christina Stürmer. Damit erreichte der Jungstar bei seinem ersten Auftritt auf der Festbühne spielend Zuschauerzahlen wie ihre Vorjahres-Vorgänger UB40 und Opus. "Ich kann gar nicht oft genug sagen, wie geil das heute Abend ist", so Stürmers Kommentar.
Für großen Andrang sorgte auch "Naked Lunch" auf der FM4-Bühne. Auch ihre Nachfolgeband, "The Notwist" spielte vor voller Wiese. Für begeisterte Anhängerschaft vor der Ö3-Bühne sorgten am Samstag die Briten "Snow Patrol". Auf der Festwiese davor war praktisch kein Stehplatz mehr zu bekommen. Ihnen folgten am Abend als Abschluss des Tages noch die deutschen Techno-Veteranen Scooter. Auf eine kleinere, aber treue Anhängerschaft konnten auch die US-Rocker von "Tito Tarantula" zählen.









