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    Zuletzt aktualisiert: 23.06.2009 um 05:00 UhrKommentare

    Steirerin will als Erste auf Achttausender

    Expedition auf Nanga Parbat könnte für Michaela Landl zur Pioniertat werden. Noch nie zuvor hat es eine Steirerin auf den Gipfel eines Achttausenders geschafft. Sie ist bereits auf Lager I.

    Foto © Privat

    Das Wetter passt, die Verbindung per Satellitentelefon funktioniert einwandfrei und das Beste: Gerfried Göschl und seinem 20-Mann starken Expeditionsteam auf dem Weg zum Gipfel des Nanga Parbat (8125 Meter) geht es auszeichnet. Mit ten unter den hartgesottenen Alpinisten ist aber auch eine Frau. Und die hat einiges vor: Immer hin will die Ramsauerin Michaela Landl die erste Steirerin sein, die auf dem Gipfel eines Achttausenders steht. Und die Voraussetzungen dafür, dass sie es schafft, sind günstig.

    Akribisch. "Bis Freitag schaffen wir es alle aufs Lager I in 6000 Meter Höhe", ist Expeditionsleiter Göschl überzeugt. Der Pädagoge aus Liezen, der selbst vor Jahren als erster Steirer auf dem Mount Everest stand, hat diese "Internationale Nanga Parbat und K2-Expedition des Österreichischen Alpenvereins" seit Monaten akribisch vorbereitet. "Am Wochen ende wird ein Sturm aufkommen, danach werden wir uns langsam ans Lager III auf 6700 Meter heran arbeiten. Wenn alles ideal läuft, stehen wir dann am 11. Juli ganz oben auf dem Gipfel. Auch die Michaela, denn sie ist super in Form."

    Weitere Steirer am Nanga Parbat. Neben Landl und Göschl befinden sich derzeit übrigens auch die Steirer Günther Unterberger und Herbert Schütter, beide sind Mitglieder der steirischen Bergrettung, auf den steilen Flanken des Nanga Parbat ("Nackter Berg"). Mit dem so erhofften Gipfelsturm soll aber nicht Schluss sein. Denn Göschl will gleich darauf einen Blick vom K2 (8611 Meter) werfen, dem schwierigsten und gefährlichsten Mugel unter den Achttausendern.

    In eisigen Höhen. Dabei wird ihm aller Vorraus sicht nach jedoch ein Landsmann zuvor kommen. Der bekannt schnelle "Skyrunner" Christian Stangl aus Hall bei Admont will den K2 nämlich zur Tagestour degradieren und ebenfalls noch im Juli auf einer völlig neuen Route rauf und runter. Dass sie dennoch vorsichtig sein werden ist aber klar. Erst im Vorjahr verloren elf Bergsteiger auf dem K2 ihr Leben. Wenn alles gut geht, kehren demnächst also einige Steirer ­ und eine Steirerin ­ mit großen Taten im Gebäck zurück.

    ROBERT PREIS

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