Fünf Prozent mehr Anzeigen im ersten Halbjahr
Eigentumsdelikte lagen im ersten Halbjahr 2009 österreichweit hoch im Kurs. 40 Prozent mehr Einbrüche gab es in Einfamilienhäusern.

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Die Zahl der angezeigten Straftaten in Österreich ist im ersten Halbjahr 2009 um rund fünf Prozent gestiegen. Das entspricht einer Zunahme von 13.678 angezeigten Fällen, geht aus der Statistik des Bundeskriminalamts hervor. Die stärksten Zuwächse gab es bei den Eigentumsdelikten. Wohnungseinbrüche sind österreichweit um 8,7 Prozent, jene in Einfamilienhäuser um 39,8 Prozent gestiegen.
Von den 291.808 in den ersten sechs Monaten angezeigten Delikten konnten 115.283 geklärt werden, im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Plus von 7,5 Prozent. Die Aufklärungsquote liegt im Bundesdurchschnitt bei 39,5 Prozent, wobei sie in Wien mit 30,6 Prozent mit Abstand am niedrigsten ist.
Wien am stärksten betroffen
Die stärkste Zunahme der Gesamtkriminalität ist in Wien (plus 12,3 Prozent mehr Anzeigen) zu verzeichnen, gefolgt von Vorarlberg (plus sieben Prozent) und Kärnten (plus sechs Prozent). Rückgänge bei den Straftaten gab es in Tirol (minus 4,2 Prozent) und im Burgenland (minus 3,2 Prozent).
Positiv beurteilte die Polizei die rückläufigen Zahlen im Bereich der Kinder- und Jugendkriminalität. Bei den Unter-Zehnjährigen reduzierte sich die Anzeigenhäufigkeit um 4,8 Prozent, bei den Zehn bis 14-Jährigen um 19 Prozent und bei den 14 bis 18-Jährigen um 10,8 Prozent.
Features
Kriminalstatistik
Die Zahl der Straftaten in Österreich ist in den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres um rund fünf Prozent gestiegen.
Eigentumsdelikte
In den ersten sechs Monaten 2009 haben die Einbrüche in Einfamilienhäuser um 39,8 Prozent zugenommen, jene in Wohnungen sind um 10,6 Prozent gestiegen. Rückläufig ist hingegen die Kinder- und Jugendkriminalität.













