Veruntreuung: St. Veit zeigte Mitarbeiter an
Bediensteter der Stadt soll Geld veruntreut haben.
Mitte Mai erstattete die Stadt St. Veit Anzeige gegen einen ihrer Bediensteten. Er soll mehrere Jahre lang Geld veruntreut haben. Der vermutete Schaden beläuft sich auf wenige tausend Euro.
Entscheidung gefällt.
St. Veits Bürgermeister Gerhard Mock sagt dazu nur: "Kein Kommentar". Mehr erfuhr die Kleine Zeitung von der Korruptions-Staatsanwaltschaft in Wien. Sie wird am kommenden Montag erklären, ob der Kärntner Fall von Wien aus bearbeitet wird, oder von der Staatsanwaltschaft in Klagenfurt. "Die Entscheidung haben wir bereits gefällt. Aber da noch nicht alle Parteien informiert wurden, bitte ich bis Montag um Geduld", sagt Oberstaatsanwalt Eberhard Pieber.
Geld-Unterschlagung.
Dass es sich bei dem der Veruntreuung beschuldigten Mann um einen Beamten handelt, kann Pieber nicht bestätigen. In der Anzeige sei von einem Bediensteten die Rede. Der Verdacht der Geld-Unterschlagung sei entstanden, weil unrichtige Aufzeichnungen gefunden worden waren. Welche Behörde auch überprüfen wird, ob die Anzeige der Stadt St. Veit berechtigt ist - auf sie wartet jede Menge Arbeit. Denn nun müssen alle Bücher durchgeschaut werden, um festzustellen, ob, wo und wann wie viel Geld falsch abgerechnet wurde.










