14-Jähriger trank im Lungau eine Flasche Schnaps
Eine Hüttengaudi auf einer Alm in Tamsweg im Salzburger Lungau hätte ein 14-jähriger Schüler am Samstagabend fast mit seinem Leben bezahlt. Der Bub aus Tamsweg hatte laut Polizei eine Flasche Schnaps getrunken und war auf dem Heimweg mit einem Moped in einen einen Meter tiefen Wassergraben gestürzt. Er wurde mit einer schweren Alkoholvergiftung und Prellungen ins Krankenhaus Tamsweg gebracht.
Unmittelbar nach dem Sturz war der Schüler bewusstlos liegen geblieben. Zwei Freunde alarmierten die Rettung.
"Es geht ihm wieder besser, er ist außer Lebensgefahr und ansprechbar", erklärte am Sonntagvormittag der diensthabende Arzt auf der Unfallstation des Spitals. Zum Zeitpunkt der Einlieferung habe allerdings Lebensgefahr bestanden.
Die Behandlung erfolgte durch Infusionen, kontrolliertes Erbrechen und Medikamente. Die Höhe des Alkoholisierungsgrades wurde im Spital nicht festgestellt.
Der Schüler hatte mit zwei Freunden den Abend auf einer zu einem Bauernhof gehörenden, unbewirtschafteten Almhütte verbracht. Gegen 20.30 Uhr machten sie sich auf den Heimweg. Der 14-Jährige fuhr mit einem Moped, das nicht zum Verkehr zugelassen war, entlang des Güterweges "Lasabergalm". Wegen seiner Alkoholisierung kam er vom Weg ab und stürzte in den Graben. Nach Angaben eines Polizisten trank nur der 14-Jährige Schnaps. "Wir wissen aber nicht, ob die Flasche voll war."
Erst am Freitag ist in Gleisdorf in der Steiermark eine 13-jährige Schülerin wegen einer Mischung aus Alkohol und - krankheitsbedingt - eingenommener Medikamente zusammengebrochen. Am Donnerstag hatte ein 13-jähriger Tiroler in einem Park in Bad Häring eine halbe Flasche Wodka geleert. Er wurde mit 2,35 Promille Alkohol im Blut ins Krankenhaus Kufstein gebracht. Seine Alkoholisierung war laut Ärzten lebensbedrohlich.











