Air France-Absturz: Opfer haben keine Verbrennungen
Erste Untersuchungen von Toten des Flugzeug-Unglücks über dem Atlantik legen nahe, dass der Airbus ohne Explosion auseinandergebrochen ist.

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Die Obduktion von 16 Leichen auf
der Insel Fernando de Noronha habe ergeben, dass die Passagiere keine
Verbrennungen, aber zahlreiche Knochenbrüche erlitten hätten,
berichtete die Zeitung "O Estado de Sao Paulo".
Kein Wasser in den Lungen.
Bei den Opfern sei kein Wasser in den Lungen gefunden worden, was
bei einem Tod durch Ertrinken der Fall wäre. Für ein
Auseinanderbrechen des Airbus A330 spreche außerdem, dass die Opfer
zum Teil 85 Kilometer voneinander entfernt gefunden wurden. Dies wäre
aber ungewöhnlich, wenn das Flugzeug komplett ins Wasser gestürzt
wäre, schrieb die Zeitung.
44 Leichen geborgen.
Der Airbus war am Pfingstmontag auf dem Flug von Brasilien nach
Frankreich abgestürzt. An Bord waren 228 Menschen, darunter eine
Innsbruckerin. Bisher wurden offiziell 44 Leichen geborgen, sechs
weitere sollen gefunden worden sein - deren offizielle Bestätigung
stand am Samstagnachmittag noch aus.














