13-Jähriger mit 2,35 Promille eingeliefert
Mit einer nach Angaben der Ärzte "lebensbedrohlichen Alkoholisierung" ist ein Jugendlicher am Donnerstagabend ins Krankenhaus Kufstein eingeliefert worden. Der 13-Jährige war in einer Parkanlage entdeckt worden, ein Passant hatte die Rettung alarmiert. Der Bub hatte zuvor innerhalb kurzer Zeit eine halbe Flasche Wodka geleert. Ein Alkotest im Krankenhaus ergab 2,35 Promille.
Der Bub hatte sich in einem Park in seiner Heimatgemeinde Bad Häring südlich von Kufstein mit Freunden getroffen. Von zu Hause habe er die Flasche Wodka geholt. Während die beiden Mädchen nichts probiert hätten, versuchte sein gleichaltriger Freund einen Schluck des hochprozentigen Getränks. Der 13-Jährige wollte offenbar "Mut" beweisen und leerte die Flasche beinahe zur Gänze.
Die alarmierte Rettung und der Notarzt versorgten den Jugendlichen schließlich und brachten ihn ins Krankenhaus. Dort konnte am Freitagvormittag Entwarnung gegeben werden. Der Patient durfte gegen Mittag wieder nach Hause und konnte entlassen werden.
Ganz andere Probleme hatten zwei Jugendliche in Kirchbichl im Tiroler Bezirk Kufstein. Nach dem Konsum von "Engelsblütentee" mussten die Beiden am Mittwochabend mit Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Ein 17-Jähriger habe sich dabei so aggressiv verhalten, dass er vorläufig festgenommen werden musste, berichtete die Polizei. Erst dann habe er von der Rettung ins Krankenhaus Kufstein gebracht werden können.
Die Rettung hatte die Polizei um Hilfe ersucht, nachdem sich der 17-Jährige massiv gegen ärztliche Maßnahmen gewehrt hatte. Gemeinsam mit seinem 16-jährigen, deutschen Freund hatte er zuvor den selbst gebrauten Tee konsumiert. Beide wurden im Krankenhaus stationär aufgenommen.










