72 Verschüttete nach Erdrutsch in China
Nach einem verheerenden Erdrutsch über einem Bergwerk im Südwesten Chinas haben hunderte Rettungskräfte fieberhaft nach Überlebenden gesucht. 72 Menschen waren nach Behördenangaben am Sonntag noch verschüttet, nachdem am Freitag im Bezirk Wulong eine Gerölllawine die Mine und mehrere Häuser verschüttet hatte.
Solange noch eine Chance auf Überlebende bestehe, gehe die Suche in dem Trümmerfeld weiter, sagte ein Behördensprecher. Unklarheit herrschte auch über angeblich 26 Todesopfer, die bereits am Samstag vermeldet worden waren.
Aktuellen Behördenangaben zufolge wurden acht zum Teil schwer verletzte Menschen aus den Geröllmassen befreit. Die Einsatzkräfte bargen außerdem eine Leiche. 72 Menschen wurden noch vermisst. Laut amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua handelte es sich um 27 Bergleute, die unter Tage arbeiteten, 18 weitere, die oberirdisch arbeiteten, 21 Anrainer sowie sechs weitere Personen. Der Sprecher der Stadtverwaltung von Chongqing sagte am Sonntag, für die Grubenarbeiter bestehe noch Hoffnung, weil sie den gewaltigen Erdrutsch möglicherweise in einem Stollen in der Eisenerz-Mine überlebt hätten.
Kaum eine Chance auf Rettung bestand hingegen für die übrigen Verschütteten. Trotz des Einsatzes von Spezialtechnik und Suchhunden entdeckten die Einsatzkräfte laut Ai kein Lebenszeichen. Solange aber noch "geringe Hoffnung" bestehe, werde die Suche nach Überlebenden mit aller Kraft fortgesetzt, sagte der Behördensprecher. Zu dem Bericht eines staatlichen Radiosenders, bisher seien 26 Todesopfer gezählt worden, nahm er nicht Stellung.











