Österreicher überdurchschnittlich motorisiert
Österreich hat einen höheren Motorisierungsgrad als der EU-Durchschnitt: Mit 512 Pkw pro 1.000 Einwohner nimmt es im Ländervergleich den fünften Platz ein, berichtete der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Dienstag. Bezogen auf die Bevölkerung gibt es nur in Luxemburg, Malta, Zypern und Italien mehr Autobesitzer.
Luxemburg ist das Autoland der EU: Es hat zwar nach Malta die niedrigste Bevölkerungszahl, aber mit 665 Pkw pro 1.000 Einwohnern den höchsten Auto-Bestand, gefolgt von Italien mit 598 Autos. Auch Malta (555) und Zypern (525) liegen vor Österreich. Den geringsten Anteil an Autobesitzern hat Rumänien mit 167 Pkw pro 1.000 Einwohnern, in der Slowakei sind es 283 Fahrzeuge und in Bulgarien fünf mehr. Der EU-27 Durchschnitt liegt bei 470 Pkw pro 1.000 Personen.
Laut VCÖ wird der Pkw-Bestand in Österreich von derzeit 4,28 Millionen bis 2020 nur noch auf 4,49 Millionen ansteigen. Bei von Statistik Austria prognostizierten 8,7 Millionen Einwohnern würde das laut VCÖ einen Pkw-Bestand von 516 pro 1.000 Personen bedeuten. Der Verkehrsclub forderte Maßnahmen, um die Abhängigkeit des Verkehrs von Erdöl zu verringern.











