Keine Spur nach Mordverdacht in Obdachlosenheim
Nach der mutmaßlichen Ermordung eines 53-jährigen Deutschen in Innsbruck hat es am Pfingstmontag nach wie vor keine konkrete Spur gegeben. Die Einvernahmen der Heimbewohner lieferten vorerst keine Hinweise auf einen Tatverdächtigen oder ein Motiv, erklärte Ermittlungsleiter Christoph Hundertpfund. Der Obdachlose wurde bereits vergangenen Mittwoch in einer städtischen Herberge tot aufgefunden.
Bei einer anschließenden Obduktion wurden Würgemale am Hals des Opfers festgestellt. Die Einvernahmen der Heimbewohner würden voraussichtlich bis Dienstag andauern, sagte Hundertpfund. Zudem erwarte man im Laufe des morgigen Tages Vergleichsmaterial aus Deutschland, um die Identität des Opfers restlos zu klären. Der 53-Jährige dürfte sich aber bereits seit 2003 oder 2004 in Innsbruck aufgehalten haben.
Augenzeugen gaben an, dass der Deutsche Mittwochnachmittag gegen 14.00 Uhr allein in sein Zimmer in dem Heim in der Hunoldstraße gegangen sei. Was dann geschah, sei derzeit unklar. Der Mann wurde noch am selben Tag gegen 19.00 Uhr tot in seinem Bett liegend aufgefunden. Bei einer ersten Leichenbeschau erhärtete sich der Verdacht, dass der Mann erwürgt wurde. In der Unterkunft wohnen mehrere Dutzend Männer und einige Frauen.











