Österreichischer Missionar in Südafrika beraubt und erwürgt
Ernst Plöchl hatte dort vierzig Jahre lang als Missionar gearbeitet. Am Sonntag fand man seine Leiche.
Mehr als 40 Jahre lang hat der Oberösterreicher Ernst Plöchl (78) in Südafrika als Missionar gearbeitet.
Brutal ermordet. Am Sonntag fand man seine Leiche auf der Station der Mission "Maria Zell" - benannt nach dem österreichischen Wallfahrtsort. Seitdem herrschte Rätselraten darüber, wie er umgebracht worden war. Einmal hieß es, dass der Geistliche erschossen worden sei, dann, dass er erwürgt worden sei.
Erwürgt. Die Informationen waren laut dem Orden "recht dürftig", es gab vorübergehend keine Telefonverbindung zur Mission. Montagabend erklärte Pater Andreas Rohring vom Orden der Missionare von Mariannhill, Plöchl sei anscheinend von Räubern gefesselt und schließlich erwürgt worden.
Große Trauer. Im oberösterreichischen Heimatort des Ermordeten herrscht große Trauer. Viele hatten Plöchl gekannt und mehrere Delegationen der südafrikanischen Station Besuche abgestattet. Er soll in Südafrika begraben werden. In Neumarkt findet am Freitag ein Trauergottesdienst statt.










