Weltnichtrauchertag: Es gibt weiterhin Kritik an Gastro-Rauchverbot
Rund 1,6 Millionen Österreicher rauchen täglich im Schnitt 17 Zigaretten, 1,4 Millionen Österreicher sind Ex-Raucher.

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Rund 1,6 Millionen Österreicher rauchen täglich, 1,4 Millionen zählen sich laut Statistik Austria selbst zur Gruppe der Ex-Rauchern. Männer frönen etwas häufiger dem Tabakkonsum: Während rund 910.355 Vertreter des starken Geschlechts jeden Tag rauchen, gehören nur rund 703.114 Frauen zu den regelmäßigen Qualmern. Im Durchschnitt beginnt der Tabakkonsum mit 18 Jahren, tägliche Raucher konsumieren an einem Tag durchschnittlich 17 Zigaretten. Rund 531.610 Menschen in Österreich sind laut Statistik Austria Zuhause Passivrauch ausgesetzt, 263.120 atmen an einem Arbeitstag mehr als fünf Stunden Tabakqualm ein. Rund 3,9 Millionen Menschen kommen bei der Berufsausübung nach eigenen Angaben so gut wie nie mit Zigarettenrauch in Berührung.
Rauchverbot mit Ausnahmen. Seit knapp einem halben Jahr gilt in heimischen Lokalen ein Rauchverbot mit verschiedenen Ausnahmeregelungen. Mediziner, Wirte und Nichtraucher sind damit zum Teil nur wenig zufrieden und fordern seit Monaten eine gerechtere oder strengere Regelung. Auch anlässlich des Weltnichtrauchertags am Sonntag wird Kritik laut. Mit Klagen am Verfassungsgerichtshof wurde und wird das seit 1. Jänner geltende Tabakgesetz angefochten - bisher noch ohne Ergebnis. Die Wirtschaftskammer beurteilt die Regelung positiv.
Die gesetzliche Regelung. In Lokalen darf seit In-Kraft-Treten der Tabaknovelle seit Jahresbeginn nur mehr in kleinen Gaststätten mit weniger als 50 Quadratmetern Fläche geraucht werden. Größere Lokale können ein räumlich abgetrenntes Raucherzimmer einrichten. Wer dafür umbauen muss, genießt eine Übergangsfrist bis Juli 2010. Dasselbe gilt für Betriebe, die aus Denkmalschutz-, baurechtlichen und feuerpolizeilichen Gründen keine zwei Räume führen können. Diesbezügliche Anträge müssen bis zum Ablauf der Frist überprüft werden.










