Acht Tote bei Brand in türkischem Krankenhaus
Bei einem Brand in einem Krankenhaus im Nordwesten der Türkei sind acht Patienten einer Intensivstation ums Leben gekommen. Der Brand brach laut türkischem Gesundheitsministeriums in der Nacht auf Dienstag offenbar durch einen technischen Defekt im Keller des Gebäudes in Bursa aus. Durch ein Lüftungssystem verbreitete sich giftiger Rauch in mehreren Etagen, bevor der Brand gelöscht werden konnte.
Am schlimmsten von den Rauchschwaden betroffen war die Intensivstation des Krankenhauses, wie Gesundheitsminister Recep Akdag sagte. Regionalgouverneur Sehabettin Harput zufolge starben acht schwer kranke Patienten vermutlich an Rauchvergiftung. Möglicherweise seien jedoch auch die lebenserhaltenden Maschinen durch einen vom Brand verursachten Kurzschluss ausgefallen.
Fernsehbilder zeigten chaotische Szenen aus dem brennenden Krankenhaus: Frauen flohen mit in Decken gehüllten Neugeborenen im Arm aus dem Gebäude, Ärzte gaben einem leblos auf einer Trage liegenden Patienten eine Druckmassage. Der Rauch breitete sich auch in der Kinderstation des staatlichen Krankenhauses aus. Unter den 42 bei dem Brand verletzten Patienten waren mehr als ein Dutzend Kinder und Säuglinge.











