Verletzte und Schäden: Unwetterfront über Österreich
Nach der Sommerhitze gibt es jetzt erste schwere Unwetter. In Vorarlberg kam es am Dienstag bereits zu heftigen Gewittern und Sturmböen. Mehrere Menschen wurden verletzt, Bäume entwurzelt und Bahnverbindungen unterbrochen. In der Nacht zogen die Unwetter weiter Richtung Osten.

Foto © Leser-Reporter Andreas HolzerUnwetter-Bild aus St. Veit
In Österreich hat es am Dienstagabend erste Unwetter gegeben. Die Gewitterfront suchte zunächst Vorarlberg heim. Teils heftige Regenfälle und starke Windböen führten im "Ländle" zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Am Bodensee wurden Windspitzen von bis zu 113 km/h gemessen. In Oberösterreich waren laut "ZiB 2" am Abend 230 Feuerwehren mit etwa 2.200 Mann im Einsatz. In der Südweststeiermark standen zahlreiche Keller unter Wasser. In der Nacht dürfte die Schlechtwetterfront über Ostösterreich hinwegziehen, Stürme bis zu 100 km/h sind zu erwarten.
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Unwettergefahr in Kärnten.
Auch in vielen Teilen Kärntens kam es am Dienstag zu Unwettern. Erste Gewitterzellen bildeten sich bereits am Nachmittag in Oberkärnten, Osttirol und in den Gurktaler Alpen. Am Abend breiteten sich die Gewitter dann in Richtung Mittelkärnten aus. In der Nacht ist laut Werner Troger von den meteo experts vor allem im Unterkärntner Raum mit Gewittern zu rechnen. Das Unwetterrisiko hält laut Troger bis Mittwochfrüh an. Örtlich können die Gewitter mit Platzregen, Hagel sowie Sturmböen heftig ausfallen. Gewitterwarnungen gibt es vor allem für Spittal, Hermagor, Feldkirchen, St. Veit/Glan, Wolfsberg und Lienz.
Umgestürzte Bäume.
In Vorarlberg waren die Einsatzkräfte unterdessen vor allem mit umgestürzten Bäumen beschäftigt, die Straßen blockierten und Gebäude beschädigten. Mindestens eine Person wurde leicht verletzt, als sie von einem umstürzenden Baum gestreift wurde. Die Einsätze konzentrierten sich auf den Norden Vorarlbergs. Besonders betroffen war der Bezirk Bregenz. Insgesamt waren die Feuerwehren in 18 Gemeinden im Einsatz
Stromversorgung unterbrochen.
In Oberösterreich waren laut "ZiB 2" am Abend 230 Feuerwehren mit etwa 2.200 Mann im Einsatz, um Keller und Garagen auszupumpen und umgestürzte Bäume von den Straßen zu schaffen. Das Umspannwerk Grieskirchen wurde dabei durch einen Blitzschlag beschädigt. 22.000 Kundenanlagen der Energie AG waren kurzzeitig von der Stromversorgung abgeschnitten.
Situation in der Schweiz und in Deutschland.
Besonders schwer fielen die Unwetter auch in der Schweiz und in Deutschland aus. In Romanshorn im Kanton Thurgau wurde ein 31-jähriger Mann in seinem Auto von einem umstürzenden Baum erschlagen. Im deutschen Baienfurt entgleiste ein Interregio-Zug mit rund 200 Fahrgästen, der gegen einen umgestürzten Baum auf den Gleisen geprallt war, drei Fahrgäste wurden verletzt.
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Blitzschläge
Heftige Unwetter, wie die der vergangen Wochen, sind an und für sich nichts Ungewöhnliches. Sehr ungewöhnlich hingegen ist die hohe Anzahl der Blitzschläge. Vom 1. Mai bis Dienstag 22.30 Uhr wurden österreichweit 65.000 Blitze gezählt. Die höchste Zahl für Mai seit Beginn der Aufzeichnungen. Alleine am Dienstag wurden in Österreich 15.000 Blitze gezählt, laut Meteorologen äußerst ungewöhnlich.
Gewitterwarnungen
Für Lienz gibt die ZAMG (Zentralanstalt für Meteoro-
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