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    Zuletzt aktualisiert: 17.05.2009 um 05:00 UhrKommentare

    Erfolgreiche Geisterjagd in Spittal

    Amerikanisches Geisterjäger-Team verbrachte eine Woche im Schloss Porcia in Spittal, um Spuk-Phänomenen auf den Grund zu gehen.

    Geisterjäger unter sich

    Foto © PirkerGeisterjäger unter sich

    "Es gibt Geister im Schloss!" Davon ist Robb Demarest, Chef eines amerikanischen Geisterjäger-Teams, überzeugt. Eine Woche verbrachte er mit einer 15-köpfigen Crew in Spittal, um unerklärlichen Phänomenen im 500 Jahre alten Schloss Porcia auf den Grund zu gehen und für die US-Reality-TV-Show "Ghost Hunters International" eine Serie zu drehen. Bekanntlich erregten Aussagen der Hausmeister Renate Muffat und Walter Brunner in den vergangenen Jahren großes mediales Interesse. Da fingen Räume an zu schwingen. Schritte, unerklärliche Geräusche bis hin zu Kinderlachen wurde von ihnen wahrgenommen.

    Mysteriös. Am Samstag gab es eine "Enthüllungs-Pressekonferenz", die genauso mysteriös war wie die vergangenen Nächte im Schloss gewesen sein dürften. "Es war spannend", mehr war Demarest nicht zu entlocken, was auch damit zusammenhängt, dass so lange Schweigepflicht herrscht, bis die Serie in den USA ausgestrahlt worden ist. Hartmut Prasch, Leiter des Museums für Volkskultur im Schloss, unterstützte das Team, wo er konnte: "Den Geisterjägern geht es darum, paranormale Phänomene wissenschaftlich aufzuarbeiten und sich nicht eines Mediums zu bedienen." Was soviel bedeutet, dass die hochtechnologisierte Ausstattung es zulässt, Töne, die das menschliche Ohr nicht hören kann, hörbar zu machen und Bilder, die der Mensch nicht sehen kann, sichtbar zu machen.

    Allgegenwärtig. Demarest ist seit 20 Jahren im Geschäft: "Viele Menschen glauben nicht an Geister, wir versuchen sie vom Gegenteil zu überzeugen. Sie sind allgegenwärtig. Denn Seelen von Menschen, die ermordet wurden oder zu früh aus dem Leben gerissen wurden, schaffen oft den Weg ins Jenseits nicht." Davon gäbe es im geschichtsträchtigen Schloss jede Menge. Demarest riet Prasch, sie stets respektvoll zu behandeln.

    MARTINA PIRKER

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