Aktionsplan bei Weltozeankonferenz unterzeichnet
Die sechs Anrainerstaaten des sogenannten Korallendreiecks - einem ökologisch bedeutenden Seegebiet in Südostasien - haben einen umfangreichen Meeresschutz vereinbart. Die Staats- und Regierungschefs unterzeichneten am Freitag bei der 1. Weltozeankonferenz in Manado in Indonesien einen Aktionsplan. Ziel ist weniger Verschmutzung und der Einhalt für zerstörerische Fischfangmethoden.
Die Region zwischen den Philippinen, Malaysia, Indonesien, Papua-Neuguinea, Osttimor und den Salomonen-Inseln ist die artenreichste Ozeanregion der Welt. Sie gilt als "Amazonas des Meeres". Sie ist 5,4 Millionen Quadratkilometer groß und beherbergt mehr als drei Viertel aller Steinkorallen-Arten der Welt. An den Küsten leben rund 120 Millionen Menschen. Mit dem Aktionsplan wollen die Länder die Meeresverschmutzung reduzieren, zerstörerische Fischfangmethoden unterbinden und Schutzzonen einrichten, um eine Erholung der durch Überfischung dezimierten Fischpopulationen zu ermöglichen.











