Feuerwehren rüsten für Katastropheneinsätze auf
Fünf bezirksübergreifende Züge mit je zehn Fahrzeugen und 60 Mann auf Knopfdruck abrufbar. Investitionen in technische Ausrüstung.

Foto © Kleine Zeitung DIGITAL/Erwin Scheriau
Die Zahl der Katastropheneinsätze steigt. Um der Bevölkerung noch bessere Sicherheitsstandards anbieten zu können, haben wir einige Organisationsformen umstrukturiert." So umreißt Landesfeuerwehrkommandant Josef Meschik das Projekt "KAT-Züge".
Sicherheitseinheiten.
Insgesamt fünf solcher Sicherheitseinheiten werden aufgestellt. Der Fahrzeugtross reicht vom Kommandofahrzeug über Tanklöschwagen bis hin zu Transportern, die Zelte, Decken, Feldbetten, Notstromaggregate und ähnliches mehr befördern. "Unser Ziel ist es, dass jeder Zug völlig autark in den Einsatz gehen kann", so Meschik. Sowohl bei Landeshauptmann Gerhard Dörfler als auch beim neuen Feuerwehrreferenten Uwe Scheuch und Gemeindereferenten Josef Martinz findet die Initiative breite Unterstützung.
Finanzielle Basis.
Meschik: "Die finanzielle Basis für die Anschaffung von zusätzlicher technischer Ausrüstung ist gegeben. Derzeit müssen noch einige gesetzliche Grundlagen für die neue Organisationsstruktur adaptiert werden." Aus den Reihen der politischen Entscheidungsträger gibt es dafür einhellige Unterstützung.
Einsatzbereiche.
Eingesetzt werden die KAT-Züge, deren Fahrzeuge und Mannschaft zwei Bezirke stellen, bei Sturm- oder Hochwasserschäden, bei Großbränden, deren Bekämpfung sich über mehrere Tage ziehen kann oder ähnlich gelagerten Schadensereignissen. In der spezifischen Ausstattungsliste sind zum Beispiel neue Schmutzwasserpumpen zu finden, die mit "Turbokraft" 5500 Liter Wasser pro Minute beseitigen können.











