Kalifornien: Waldbrände zunehmend unter Kontrolle
Lichtblick im Kampf gegen den Feuersturm in Kalifornien: Kühlere und feuchtere Luft vom Meer und Morgennebel haben am Samstag Fortschritte im Kampf gegen das Flammenmeer bei Santa Barbara ermöglicht.

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Nach Behördenangaben war
das Buschfeuer, das bereits 80 Häuser zerstört hat, am Mittag
(Ortszeit) zu 30 Prozent unter Kontrolle. 30 000 Menschen, die durch
die Brände aus ihren Häusern vertrieben worden waren, erhielten
grünes Licht für eine Rückkehr. Auch für zusätzliche 20 000
Einwohner, die zur Vorbereitung auf eine mögliche Evakuierung
aufgerufen worden waren, gab es zumindest eine vorläufige Entwarnung.
Stars ausquartiert.
Noch am Freitagabend (Ortszeit) hatte die zeitweise acht Kilometer
breite Feuerfront in den Hügeln über Santa Barbara 3000 Häuser
bedroht. So war auch das Model Kathy Ireland in die Flucht getrieben
worden, wie sie über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter
mitteilte. Stars wie Michael Douglas, Oprah Winfrey und Rob Lowe
besitzen Villen in der Region um den malerischen Pazifik-Küstenort.
Hoffen auf Flaute.
Allerdings war es für ein Aufatmen weiter noch zu früh. So warnten
Feuerwehr-Vertreter vor der Gefahr, dass plötzliche heftige Winde die
Flammen neu anfachen könnten. Das war bereits in den vergangenen
Tagen geschehen. So hatten die Einsatzteams zunächst am Donnerstag
bei abflauenden Winden erste Erfolge gemeldet. Ein Übergreifen der
Feuersbrunst aus dem hügeligen Hinterland auf den Ort Santa Barbara
konnte verhindert werden. In der Nacht zum Freitag wirbelten die
gefürchteten "Sundowner"-Winde, die erst nach Sonnenuntergang
aufleben, die Flammen aber erneut auf. Sie legten dann
weitere Häuser, darunter auch Millionen Dollar teure Villen, in
Schutt und Asche.
Ursache unklar.
Inzwischen ist die Feuerwehr mit über 400 Löschzügen, rund einem
Dutzend Löschflugzeugen und 15 Helikoptern im Einsatz. Seit Freitag
lädt auch ein Jumbo-Jet Riesenmengen an Brandbekämpfungsmitteln über
dem Feuergebiet ab. Die Ursache für die Buschbrände blieb zunächst
unklar. Die Polizei bat die Bürger um Hinweise auf mögliche Spuren.
Bereits im vergangenen November waren nahe Santa Barbara 200 Häuser
einem Buschfeuer zum Opfer gefallen.











