Österreichisches Kleinflugzeug in Italien abgefangen
Nach Abbrechen des Funkkontaktes wurde ein Kleinflugzeug von F 16-Jägern zur österreichischen Grenze eskortiert.

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Im italienischen Luftraum ist es am
Samstagnachmittag zu einem Zwischenfall mit einem österreichischen
Kleinflugzeug gekommen. Nachdem der Funkkontakt mit der
zweimotorigen, viersitzigen DA 42 abgebrochen war, stiegen zwei F
16-Jäger der italienischen Luftwaffe auf und eskortierten das
Kleinflugzeug, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA.
Nach Wiederherstellung des Funkkontakts - noch im italienischen
Luftraum - wurde der Einsatz abgebrochen. Ein Sprecher des
Verteidigungsministeriums bestätigte den Vorfall und sprach von einem
Routineeinsatz der italienischen Luftwaffe.
Funkkontakt abgebrochen.
Die österreichische DA 42 war gegen 16.45 Uhr von Marina di Campo
auf der Insel Elba in Richtung Österreich gestartet. Auf der Höhe der
Stadt Bologna brach der Funkkontakt ab. Dies veranlasste die mit der
Überwachung des italienischen Luftraumes beauftragten Stellen, die
Luftwaffe zu einer Klärung der Hintergründe anzufordern. In der Folge
stiegen von Cervia zwei F 16-Jagdflugzeuge auf und eskortierten die
DA 42.
Eskorte.
Laut einem Sprecher des Verteidigungsministeriums wurde im Raum
Venedig der Funkkontakt wieder hergestellt. Danach wurde der Einsatz
abgebrochen und die Maschine flog weiter in Richtung Linz. Wäre der
Funkkontakt nicht wieder hergestellt worden, hätten die italienischen
Behörden Österreich informiert und es hätte eine "kontrollierte
Übergabe" an der Grenze gegeben. Das Kleinflugzeug wäre in diesem
Fall von österreichischen Abfangjägern eskortiert worden.










