Einbruch bei Landespolizeikommandant Mahrer
"Meine Wohnung ist gut gesichert." Das sagte der Wiener Landespolizeikommandant Karl Mahrer am 19. März dieses Jahres in einem Interview mit der "Kronenzeitung". Am Dienstag war sie das offenbar nicht gut genug: Wie die Polizei einen Bericht des "Kurier" bestätigte, haben Einbrecher das Domizil des Landespolizeikommandanten in Wien-Landstraße aufgebrochen.
"Die Tat muss tagsüber passiert sein", sagte Polizeisprecher Major Hans Golob der APA. "Sie wurde am Abend entdeckt, als die Familie heimkam." Mahrers Appartement sei im übrigen nicht das einzige in dem Haus, welches die Einbrecher öffneten. Details bezüglich Art und Höhe der Beute nannte der Sprecher nicht. Der Landespolizeikommandant wolle dazu zur Wahrung seiner Privatsphäre keine Aussagen treffen. Dem Vernehmen nach soll es sich um Bargeld und Schmuckstücke handeln, wie der "Kurier" berichtete.
Auch wie gut die Wohnung gesichert war, wollte Golob nicht sagen. Auch hier wolle Mahrer unter Verweis auf seine Privatsphäre keine Aussage treffen. Im "Kurier" hieß es dazu: "Dem Vernehmen nach hatte Mahrer zwar eine Sicherheitstür, offenbar hat aber der Türrahmen der Gewalt nicht standgehalten."
Mahrer ist bereits der dritte "Prominente" aus dem Innenressort und nachgeordneten Dienststellen innerhalb von nicht einmal neun Monaten, der Opfer von Verbrechern wurde. Im vergangenen August war der zu diesem Zeitpunkt amtsführenden Direktorin des Bundeskriminalamtes, Andrea Raninger, ihr Auto gestohlen worden. Nur wenige Tage später war Innenministerin Fekter selbst an der Reihe: In einem Wiener Innenstadtlokal wurde ihr die Handtasche mit zwei Handys, Kreditkarten und Ausweisen entwendet.











