Schitourengeher stürzte im Glocknergebiet 150 Meter ab
Deutscher wurde bei Absturz in Osttirol schwer verletzt. Sein Tourenschi war plötzlich weggerutscht.
Schwer verletzt wurde ein Deutscher Mittwoch früh bei einer Schitour im Glocknergebiet. Gemeinsam mit zwei Salzburgern war der 54-Jährige um 7 Uhr von der so genannten "Stüdlhütte" Richtung Glockner-Gipfel aufgebrochen.
150-Meter-Absturz.
Nach eineinhalb Stunden befanden sich die drei bereits in einer Höhe von 3400 Metern auf dem "Oberen Ködnitzkees". Plötzlich rutschte der Deutsche mit seinem Tourenschi seitlich weg und stürzte laut Angaben der Polizei 150 Meter ab. Er prallte mit der Schulter gegen einen Felsen und erlitt schwere Verletzungen.
Erste Hilfe.
Die beiden anderen Tourengeher stiegen sofort zum Verletzten ab und leisteten erste Hilfe. Der verständigte Notarzt-Hubschrauber brachte den schwer verletzten Deutschen in das Bezirkskrankenhaus nach Lienz.
Zweiter Unfall.
Ein weiterer Alpinunfall ereignete sich Mittwochvormittag in der Oberkärntner Kreuzeckgruppe. Bei der Abfahrt vom Hochkreuz (Gemeinde Stall im Mölltal) kam ein 48-jähriger Schitourengeher aus Seeboden zu Sturz. Er erlitt laut Polizei eine Schulterluxation. Der Rettungshubschrauber flog ihn in das Krankenhaus Spittal/Drau.











