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    Zuletzt aktualisiert: 29.04.2009 um 22:40 UhrKommentare

    Knoten Mitte zieht Verkehr ins Siedlungsgebiet

    Insgesamt wird Völkermarkt durch den Knoten Mitte deutlich vom Verkehr entlastet. Im Siedlungsgebiet Kaltenbrunn wird er aber zunehmen.

    Viktor Geyerhofer, Gerhard Dörfler, Josef Lobnig, Volker Bidmon, Gerald Grebenjak (von links)

    Foto © LPD/BodnerViktor Geyerhofer, Gerhard Dörfler, Josef Lobnig, Volker Bidmon, Gerald Grebenjak (von links)

    Die Bezirksstadt Völkermarkt verfügt derzeit über zwei Autobahnanschlüsse - Ost und West. Kürzlich präsentierten Landesregierung und Asfinag das Projekt "Vollanschluss-Stelle Völkermarkt Mitte". Mit diesem dritten Autobahnanschluss innerhalb einer Strecke von elf Kilometern will man die Stadt Völkermarkt vom Lkw-Verkehr zu 90 Prozent entlasten.

    Verkehrsfluss. Zusammen mit der Stadtumfahrung die gerade gebaut wird und 2010 fertig sein wird, soll der Lkw-Verkehr nicht mehr über die Packer Straße B 70 durch Völkermarkt rollen, sondern zum Anschluss Mitte auf die Südautobahn geleitet werden. Ebenso der Lkw-Verkehr nördlich von Völkermarkt aus Richtung Brückl, der derzeit noch über Haimburg zum Anschluss Ost fließt.

    Knoten Mitte. Die Kehrseite dieser Verkehrsentlastung ist allerdings die Kanalisation des Verkehrs von der Stadtumfahrung im Süden durch das Siedlungsgebiet Kaltenbrunn und von Norden her von Brückl durch das Trixnertal zum neuen Knoten Mitte. Franz Jamnig aus Mittertrixen befürchtet, dass der neue Autobahnanschluss noch mehr Verkehr von und nach St. Veit anziehen wird - "es ist jetzt schon sehr viel Schwerverkehr unterwegs". Albert Kreiner, Leiter der Abteilung Wirtschaftsrecht und Infrastruktur beim Amt der Kärntner Landesregierung, bestätigt dies, meint aber, dass sich die Verkehrsmenge dadurch nicht wesentlich erhöhen wird. Die derzeitige Verkehrsmenge - 4900 Kraftfahrzeuge pro Tag - würde die Investition von 5,3 Millionen Euro (die Kosten teilen sich Asfinag und Land zur Hälfte) nicht rechtfertigen, "aber der Entlastungseffekt für die Bevölkerung", so Kreiner.

    HUBERT BUDAI

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