Catering-Konkurs ist nun ein Fall für die Wirtschaftspolizei
Staatsanwalt gab Auftrag für Ermittlungen wegen des Verdachts der betrügerischen Krida. Geschäftsführer spricht von "Hetzjagd".
Im Konkursfall der Arte Catering Gmbh ermittelt nun die Wirtschaftspolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft. "Es gibt sicherheitsbehördliche Erhebnungen wegen des Verdachts der betrügerischen Krida", erläuterte gestern Staatsamnwalt Helmut Jamnig die Folgen zweier in dieser Woche eingebrachter Anzeigen. Der Hermagorer Rechtsanwalt Philipp Mödritscher hatte im Zusammenhang mit Gelbeträgen, die Brautpaare für ihre Hochzeit auf Schloss Moosburg vorausgezahlt hatten, aber dann vom Arte-Konkurs heimgesucht worden sind, schon vor einer Woche eine Anzeige angekündigt.
"Hetzjagd".
Der Geschäftsführer der pleite gegangenen Arte Catering, Fritz Nindler, sieht sich weiterhin "keiner Schuld bewusst". Wörtlich erklärte er: "Es wird eine Hetzjagd auf mich gemacht, ich weiß aber nicht von wem."
"Geldflüsse prüfen".
Unterdessen hat der vom Gericht bei der Pleitefirma als Masseverwalter eingesetzte Rechtsanwalt Georg Schluchenz eine Prüfung veranlasst, die Licht in die Geldströme zu anderen Firmen bringen soll. Laut Schluchenz hat das Konkursgericht den Klagenfurter Insolvenz-Profi Ernst Malleg mit der Geldfluss-Prüfung beauftragt. Konkret geht es neben der Arte Catering um die Winzerwerk Gmbh, bei welcher der Arte-Geschäftsführer ebenfalls Geschäftsführer ist. Eigentümer der Firma ist die Art Export GmbH & Co KG. Schluchenz legte dazu noch den Namen einer weiteren Firmen vor, die damit in Verbindung stehe.
Nindler erblickt in den Maßnahmen des Masseverwalters "kein Problem". Zu Details wolle er nicht mehr Stellung beziehen.











