70-jähriger Südburgenländer starb bei Waldbrand
Bei einem Waldbrand in Aschau (Bezirk Oberwart) ist am Dienstagabend ein 70-jähriger Südburgenländer ums Leben gekommen. Der Tote wurde bei den Löscharbeiten von Feuerwehrleuten entdeckt. Erhebungen der Polizei ergaben, dass der Mann eine Hecke abbrennen wollte. Das Feuer griff laut Sicherheitsdirektion Burgenland auf den angrenzenden Wald über.
Die Feuerwehr Aschau wurde gegen 18.00 Uhr verständigt. Weil sich das Feuer rasch ausbreitete, wurden die Wehren von Oberschützen und Bad Tatzmannsdorf nachalarmiert. Bei der Brandbekämpfung fanden Einsatzkräfte in der Nähe des Waldrandes den Mann mit schweren Brandverletzungen am Boden liegend vor. Der Notarzthubschrauber Christophorus 16 wurde alarmiert, für den 70-Jährigen kam aber jede Hilfe zu spät.
Der Mann war dabei, wie jedes Jahr am Feld eines Verwandten eine Hecke abzubrennen. Aufkommender Südwind und das trockene Gras dürften dazu geführt haben, dass der Brand außer Kontrolle geriet und auf den benachbarten Wald übergriff. Der Südburgenländer, der körperlich leicht behindert war, dürfte bei den Löscharbeiten durch Erschöpfung und das Einatmen der Rauchgase gestorben sein.
Bei den Löscharbeiten wurde auch ein 18-jähriger Feuerwehrmann aus Aschau leicht verletzt. Er wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung von einem Rettungsfahrzeug in das Krankenhaus Oberwart gebracht und stationär aufgenommen.










