Weltgesundheitstag im Zeichen von Katastrophen
"Maßnahmen des Gesundheitswesens im Katastrophenfall. Leben retten. Vorbereitung von Krankenhäusern auf Krisensituationen". So lautet das Motto des diesjährigen Weltgesundheitstages am Dienstag. Vor allem geht es der Weltgesundheitsorganisation (WHO) darum, dass die Einrichtungen für die medizinische Versorgung in allen Staaten der Erde möglichst katastrophenfest gemacht werden sollen.
Im Jahr 2008 kamen bei Naturkatastrophen 235.816 Menschen ums Leben. Bei großflächigen Unglücksfällen jeglicher Art kommt es oft auch zu einem Versagen der Einrichtungen des Gesundheitswesens. So zum Beispiel ließ ein Erdbeben in Algerien im Jahr 2003 etwa 50 Prozent der medizinischen Versorgung in der betroffenen Region ausfallen. Neue Spitäler etc. müssen laut WHO deshalb so gebaut werden, dass sie auch Erdbeben oder wetterbedingten Katastrophen widerstehen können.
Bereits bestehende Einrichtungen sollten nachträglich gesichert werden. Die baulichen Vorkehrungen betreffen sowohl den Standort als auch die Konstruktion und die Ausstattung (Notstromaggregate, sichere Wasserversorgung, Vorräte, Versorgungsgüter, Kommunikationsmittel etc.). Hinzu kommen präventiv erstellte Krisenpläne, um auf solche Unglücksfälle vorbereitet zu sein.











