Italien lehnt österreichische Hilfe ab
Österreich bietet den italienischen Behörden Unterstützung im Krisenmanagement nach dem schweren Erdbeben in den Abruzzen an. Innenministerin Maria Fekter (V) sagte vor einem Treffen mit ihren EU-Kollegen in Luxemburg, das Angebot sei aber von italienischer Seite am Montag abgelehnt worden.

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Österreich könnte umgehend eine Hundestaffel zur Suche nach
Überlebenden bereitstellen, hatte Fekter vorher erklärt. Außerdem
könnte Österreich noch weitere Katastrophenhilfe im europäischen
Rahmen leisten, sagte Fekter.
EU-Kommission will helfen.
Italien ist nach dem schweren Erdbeben in den
Abruzzen mit mindestens 31 Todesopfern auch bisher nicht an die
EU-Kommission herangetreten, um Unterstützung zu erhalten. Eine
Sprecherin der Kommission erklärte am Montag in Brüssel, zahlreiche
EU-Länder hätten ihre Unterstützung zugesagt, und "auch wir" würden
das machen, wenn Italien das braucht.
Solidaritätsfonds.
Die EU hat für Hilfe in Naturkatastrophen einen Solidaritätsfonds.
Dieser ist jährlich mit rund einer Milliarde Euro dotiert. Bereits
nach dem schweren Erdbeben in Italien aus dem Jahr 2002 habe es Hilfe
gegeben.
EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hat in einem Schreiben
an Italiens Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi seine Betroffenheit
über das "tragische Ereignis" zum Ausdruck gebracht.










