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    Zuletzt aktualisiert: 02.04.2009 um 16:53 UhrKommentare

    Internationale Schlepperbande ausgehoben

    In Zusammenarbeit von internationalen und österreichischen Polizeibehörden ist ein schwerer Schlag gegen eine professionell organisierte Schlepperorganisation gelungen. 61 Personen wurden am Mittwoch in vier europäischen Ländern festgenommen - darunter auch ein Mann und eine Frau aus der Steiermark. 23 weitere Personen aus Bosnien werden verdächtigt.

    Der Kern der Bande war in Bosnien und Kroatien zu finden. Österreich galt als Transitland auf dem Weg nach Deutschland, in die Schweiz und nach Frankreich. Die Hauptgruppe der Geschleppten waren türkische Kurden.

    Am Mittwoch war es dem Bundeskriminalamt (BK) Wien und dem Landeskriminalamt Steiermark in Zusammenarbeit mit Polizeibehörden in Südost-Europa gelungen, in Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina und Österreich gleichzeitig akkordierte Festnahmen und Hausdurchsuchungen durchzuführen. Dabei hat es 44 Festnahmen in Kroatien, zehn in Slowenien, fünf in Bosnien-Herzegowina und zwei in Österreich gegeben. Die Tätergruppe dürfte noch größer sein. Geleitet wurde die Operation "Tara" von bosnischen Behörden, die Ermittlungen laufen seit Mitte November 2008 und sind noch nicht abgeschlossen.

    Bei den in Österreich festgenommenen Schleppern handelte es sich um einen Mann und eine Frau aus der Steiermark mit kroatischer Herkunft. Sie besitzen aber die österreichische Staatsbürgerschaft.

    Die Transporte wurden auf unterschiedliche Weise organisiert. Zum einen mit gefälschten Dokumenten auf "normalem Wege", zum anderen zusammengepfercht in Verstecken in Reisebussen oder am Fußweg über die grüne Grenze Kroatiens. Für die in größeren Gruppen durchgeführten Schleppungen wurden zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Person verlangt. Wie viele Menschen genau geschleppt wurden, war zunächst nicht bekannt. Es dürfte sich um eine dreistellige Zahl handeln.

    Quelle: APA

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